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My Masorandak

Autor: LenaKlaas | Datum: 07 September 2012, 11:28 | Kommentare deaktiviert

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Meine erste rituelle Erfahrung habe ich am Dienstag gemacht. Und zwar ist es hier (Def. Hier: auf jeden Fall Sorong, aber ob das auch für Papua zählt weiß ich nicht) so üblich, wenn man das erste Mal seinen Kontinent verlassen hat, bei der Rückkehr ein Ritual durch zu führen.

Ich versuche hier ein wenig zu erläutern wie das Ritual aus meiner Sicht abläuft. Zunächst einmal werden alle Anwesenden von einem „Moderator“ begrüßt inkl. eines Gebets. Dann sagt einer der Betroffenen noch einige Worte. Anschließend stellt sich jedeR Wiedergekommene in eine große, flache Porzellanschüssel, die von den Gästen mitgebracht wurden und auch den Wiedergekommenen geschenkt werden. Nun trägt eine Person eine Schüssel mit Wasser und die Andere benetzt ihre Hände damit und fährt den Wiedergekommenen damit durchs Gesicht. Dies wird dann von den meisten Erwachsenen, die anwesend sind, wiederholt. Ob das nur bestimmte Menschen machen dürfen, weiß ich leider nicht. Wie gesagt, dass ist nur eine Beschreibung des Gesehenen für Angaben keine Gewähr. Auch die genaue Bedeutung dessen muss ich noch recherchieren. Am Ende werden noch ein paar Reden gehalten und es gibt dann noch ein Dankeschönessen der GastgeberInnen (/ Wiedergekommenen).

Die GastgeberInnen waren in diesem Fall meine Gastfamilie. Sie sind am Sonntag aus Israel zurück gekommen von deren gemeinsamen Urlaub. Der Vater Bapak Ketua Mofu hat mich dazu eingeladen, auch an der Zeremonie teilzunehmen, da sie genauso gelte für Menschen, die das erste Mal hier (Def. Hier s.o. :D) seien.

Ich fand es eine spannende Erfahrung, dass fremde Menschen mir durch das Gesicht gefahren sind. Allerdings muss ich sagen, war es mir keinesfalls unangenehm. Ich hab mich vor allem gefreut, dass ich schnell aufgenommen wurde und mit Ihnen Teile ihrer Kultur erleben konnte. -Ich bin nicht ganz zufrieden mit dieser Formulierung, aber ich hoffe, ihr versteht in etwa was ich meine.-

Fazit des Tages: Bin nicht nur an Tellern, sondern auch an Erfahrung reicher geworden.

 

Nachtrag: Singapur

Autor: LenaKlaas | Datum: 05 September 2012, 13:02 | Kommentare deaktiviert

Der Vollständigkeitshalber und damit ihr auch wirklich up-to-date seid, hier noch ein kleiner Überblick über meine Tage in Singapur.

Wie ich im 1.Blog-Eintrag geschrieben habe, ist Littel India sehr bunt. Diese Vielfältigkeit kann ich auf jeden Fall auch auf den Rest der Stadt beziehen. Neben Little India haben wir noch Chinatown besichtigt -wobei die Gegend von Chinatown, in der wir waren, meines Erachtens sehr touristisch angehaucht ist- und sind durch die Arab-Street gelaufen. Neben riesigen modernen Wolkenkratzern gibt es einige nicht weniger beeindruckende Moscheen, hinduistische und buddhistische Tempel.

Auch in der Food-Corner einer Mal spiegelt sich diese Vielfalt wieder. Man kann von sämtlichen asiatischen Essen über Pizza bis hin zu Sandwiches alles kriegen.

Beeindruckend ist jedoch auch die Größe einiger Malls. In einer gibt es einen See und ne Schlittschuhbahn -allerdings aus Plastik (mein grünes Herz bekam einen leichten Schreck:) )- in einer anderen gleich 3 Theater. Da verzweifelt man schonmal auf der Suche nach dem richtigen Ausgang.

Ein Highlight unserer gemeinsammen Woche war der Besuch in der Night-Safari. Die relativ lange Busfahrt dorthin fand ich schon sehr spannend, weil man endlich mal die "normalen" Wohngegenden zu sehen bekam. Ich hab mich schon gefragt, wo all die Menschen leben, wenn die Stadt nur aus Malls und Bürogebäuden besteht. Dort angekommen sind wir dann zunächst mit einer Art Zug durch das Gelände gefahren und waren teilweise echt zum Anfassen nah an den Tieren dran. Es gab vor allem viel Wild und sämtliche Arten von Antillopen. Das hat uns aber nicht gereicht, schließlich wollten wir für unser Geld alles sehen! :) Deswegen sind wir dann noch den Fußgängerweg abgelaufen. Auch hier konnten wir einige exotische und weniger exotische Tiere sehen. Aber da ging noch was! Bei der Show of the Animals of the Dark. Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Uns wurden auf recht unterhaltsamme Art und Weise nochmal einige Tiere aus dem Zoo gezeigt.

Eine Anekdote am Schluss: Am Ende der Show gab es dann noch eine kleine erzieherische Einheit, bei der verschiedene kleine süße Otter und Wiesel (meine ich zu mindest) den vorher ausgebreiteten Müll trennten. Fazit war, man solle auf die Natur acht geben und sie so natürlich wie möglich lassen. Da musste ich ein wenig schmunzeln, da uns Nora am Tag zuvor erzählt hatte, dass ein relativ großes Geschäftsviertel, welches in den letzten Jahren erbaut wurden, praktisch im Meer hochgezogen wurde. Es wurde nämlich extra dafür eine künstliche Insel komplett verbunden mit Singapur errichtet. In diesem Sinne: Lasst die Natur natürlich! :)

Fazit der Tage: Spannende Tage verbracht, aber mein Reiseziel Nummer 1 ist es nicht unbedingt.

 

Halbwegs komplett angekommen :)

Autor: LenaKlaas | Datum: 03 September 2012, 02:10 | Kommentare deaktiviert

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Selamat,

sitze gerade in meinem Hotelzimmer in Sorong. Es wirkt immer noch ein wenig unwirklich jetzt hier zu sein.

Mein Weiterflug hierhin hat sehr gut geklappt, obwohl ich auch gemerkt habe, wie wichtig es ist die Sprache zu beherrschen. Sowohl am Flughafen in Jakarta als auch im Flugzeug waren fast alle durchsagen auf Indonesisch. Dadurch wäre ich fast im Flieger sitzen geblieben und wäre nicht in Sorong ausgestiegen. Gut, dass ich sehr nette Sitznachbarn hatte, die zwar auch nicht gut Englisch sprechen konnten, aber mir mit Händen und Füßen weiter geholfen haben. :)

Am Flughafen wurde ich morgens dann sehr nett abgeholt und auch mein Koffer hat den Weg hierhin gefunden. Ich hatte zwischenzeitlich ja meine Bedenken, da wir aufgrund einer Verspätung das Flugzeug zwischendurch wechseln mussten.

Nachdem wir meinen Koffer zum Hotel gebracht haben und hier gefrühstückt haben, sind wir zur Kirche gefahren. Nach meiner kurzen Begrüßung in der Kirche, ging es dann zur Schule. Hier stürmten nach einer kurzen Vorstellung meinerseits gefühlte 50 Kinder auf mich zu und wollten mir die Hand schütteln. Ein sehr beeindruckendes Gefühl von so vielen kleinen Kindern ungestüm und herzlich begrüßt zu werden. Die meisten der Kinder haben beim Hände geben die Rückseite ihrer Hand zu ihrer Stirn geführt. Das kannte ich bisher schon von den Philippinen. Dort ist es eine Respektsbekundung und man macht dies –dort Manu Po genannt- bei älteren Menschen. Wie und wann man das genau hier macht, muss ich noch beobachten :)

Den Nachmittag habe ich dann hauptsächlich schlafend verbracht :D Im Flugzeug habe ich nämlich trotz zwei Jacken so sehr gefroren, dass ich nicht wirklich schlafen konnte. Außerdem hatten wir immer nur 1,5h Flugabschnitte, dann mussten wir wieder zwischenlanden. Und beim Starten und Landen kann ich einfach nicht schlafen, dafür gibt es zu viel zu sehen. Vor allem weil ich am Fenster saß und einen wunderschönen Sonnenaufgang bestaunen durfte.

Abends wurde ich von der Familie abgeholt und wir sind Essen gegangen. Ich habe Schrimps gegessen und fand sie sogar lecker. Schon jetzt also eine unglaubliche Wendung in meinem Leben ;) Danach sind wir noch durch die Straßen gefahren und ich habe die Berliner Mauer gesehen. Die Berliner Mauer ist eine ganz lange Mauer, die entlang der Straße steht und die Stadt vor dem Meer schützen soll. Auch vor der Haustür des Hotels steht sie. Sie wird so genannt, da sie in etwa zur gleichen Zeit errichtet wurde, als die „echte“ fiel. –So wurde es mir zumindest erklärt.-

Ena, meine bisherige sehr wichtige Übersetzerin, erklärt mir immer alles, was ich noch nicht verstehe und hat unheimlich Spaß mir alles Mögliche zu zeigen. Dafür bin ich sehr dankbar! Sie arbeitet vor Sorong auf einer Insel in der Tourismus-Branche und ist normalerweise unter der Woche gar  nicht in Sorong. Sie hat mich schon eingeladen sie dort zu besuchen. Ein erstes Reisezeila habe ich also schon gefunden :D

Ich hoffe ihr findet meine Beiträge interessant. Beschwerden und Fragen nehme ich gerne entgegen :)

Fazit des Tages: Man findet überall nette und offene Menschen! Und ich muss unbedingt lernen besser Indonesisch zu sprechen.

 

Endlich gings looos :)

Autor: LenaKlaas | Datum: 26 August 2012, 16:21 | Kommentare deaktiviert

Hallo meine Lieben,

hier der erste offizielle Blog-Eintrag von mir. Leider noch ohne Foto (Ich hab noch nicht so viele Schöne gemacht).

Meinen Flug habe ich super überstanden -wir waren zwar lange unterwegs, aber die ganze Aufregung, hat die Zeit erheblich verkürzt- und bin gut im Hostel angekommen....

Ansonsten haben wir nen nettes Zimmer in Little India (einem Teil von Singapore) dessen Klimaanlage nicht funktioniert, aber dafür der Ventilator. Morgen werde ich mal ein paar Impressionen von Little India hochladen (wobei von unserer Kontaktperson Nora extra betont wurde, dass Singapore nicht so ist, wie Little India).

Little India ist auf den ersten Blick (viel mehr konnte ich in der kurzen Zeit nicht wagen) auf jeden Fall sehr bunt und es riecht einfach echt anders als in Münster. Viel vielfältigerer! Da viele der BewohnerInnen von Little India unter der Woche woanders arbeiten und leben, ist es am Sonntag immer besonders voll und belebt hier. So wurde es uns zu mindest berichtet. Und viele Menschen haben wir definitiv gesehen.

Und warm ist es!

Fazit des Tages: Der erste Tag ist noch nicht ganz rum und schon hat sich das ganze Warten gelohnt!

 

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