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Einen Tag Paradies, bitte!

Autor: LenaKlaas | Datum: 01 Januar 2013, 06:03 | Kommentare deaktiviert

Kurz vor Silvester gab es dann nochmal ein kleines Highlight für mich. Ich bin mit meinen Gastgeschwistern und ein paar FreundInnen für einen Tag nach Raja Ampat gefahren. Dort sind wir einen Tag lang mit dem Speed-Boot durch die Gegend gefahren und haben die Zeit genossen.

Raja Ampat ist ein Archipel mit über 1.500 Inseln, das direkt vor Sorong liegt. Da früher 4 Könige dieses Reich regiert haben, enstand der Name Raja (=König) Ampat (=vier). Besonders bekannt ist dieses Archipel für die enorme Artenvielfalt an Fischen -bisher wurden dort ca. 1320 verschiedene Fischsorten entdeckt- und Vögeln, aber auch die Flora und Fauna lässt nichts zu wünschen übrig. Bisher ist dieses Gebiet noch nicht touristisch überlaufen, allerdings kommen Jahr für Jahr mehr BesucherInnen, allen voran TauchurlauberInnen. 

Um die Natur und die lokale Bevölkerung jedoch nicht zu sehr "zu benachteiligen", gibt es auf der einen Seite eine Eintrittsgebühr, die auch streng überprüft wird, und auf der anderen Seite auch Programme, wie die Homestay-Angebote. Durch die Homestays wird sich erhofft, dass zum Einen die lokale Bevölkerung finanziell auch provitieren und dass zum Anderen ein kultureller Austausch stattfinden kann. Auch die Eintrittsgebühren sollen natürlich nicht nur erhoben werden, sondern die Gelder sollen in Umweltprojekte vor Ort, sowie an die Bevölkerung gehen. In wie weit das Geld genau aufgeteilt wird, weiß ich allerdings nicht.

Aber jetzt schaut euch erstmal die Bilder an und werdet ein wenig neidisch :P

Und da, wo diese beiden Fotos herkommen sind noch viiiiiel mehr :)  

Diese fünf sind Mitvernantwortlich für diesen wunderbaren Trip!

von links unten: Yohan, Ethen, Lisa (Gastschwester);

nach rechts oben: Isaac, Lena, Kevin (Gastbruder)

 Fische füttern! Ein großer Spaß, vorallem wenn die dann noch so schön bunt sind :)

Eine kleine Höhle konnten wir auch erschnorcheln...

Nein, mit dem Kanu bin ich nicht die ganze Zeit durch die gegend gefahren, aber das Kanu fahren hat mit für ein gesundes Krebsrot gesorgt :D

So ging ein wunderbarer Tag zu Ende und am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen und mit dem Schiff wieder in Sorong einfahren.

Fazit des Ausflugs (oder Ausfluges?!): Ein Paradies auf Erden, dass uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt und nicht von uns Menschen selber zerstört wird!

 

Oh du fröhliche...

Autor: LenaKlaas | Datum: 28 Dezember 2012, 11:01 | Kommentare deaktiviert

Zum ersten Mal Weihnachten ohne Eltern. Aber nicht nur das, auch noch in einer anderen Umgebung. Ich hab hier schon erzählt, dass ich mich als kleines Kind immer sehr auf Weihnachten gefreut habe. Das hat dann über die Jahre ein wenig abgenommen, aber hier war ich wieder wie ein kleines Kind. Ich hatte keine Ahnung, was so kommt, und war dem entsprechend aufgeregt. Natürlich bleibt ihr auch von diesen Eindrücken nicht verschont :)

Fangen wir zunächst bei der Vorweihnachtszeit an. Genau wie in Deutschland werden die Häuser geputzt und geschmückt, es werden Kekse gebacken –nur leider nicht in meiner Familie, weil alle zu beschäftigt waren -.- -, Weihnachtsmusik schallt aus den Boxen und die Geschäfte sind als aller erstes optisch und musikalisch auf Weihnachten eingestellt. Weihnachtsmärkte und die ganzen leckeren Weihnachtsschnabbuleien aus Deutschland gibt es oh Wunder leider nicht, aber mir wurde mit einem Carepaket aus Deutschland bestens geholfen J Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch ganz viele Weihnachtsfeiern. Die laufen meistens alle nach einem ähnlichen Schema ab. Zu Beginn werden verschiedene Lieder gesungen, häufig gibt es auch eine Gruppe, die dazu tanzt. Daraufhin folgt dann ein Gottesdienst. Mein persönlicher Höhepunkt war immer, als die Lichter ausgeschaltet wurden und nach und nach von irgendwelchen Persönlichkeiten die Weihnachtskerzen entflammt wurden. Meist wurde dazu Malam Kudus (Stille Nacht, Heilige Nacht) gesummt  bzw. gesungen. Ich hab am Anfang immer auf Deutsch mit geschmettert, aber inzwischen sitzt der Text auch auf Indonesisch. Nach dem Gottesdienst folgen einige Reden oder Ehrungen und dann geht es natürlich ans Essen :) Weil das ganze meist bis um 10.00 Uhr abends ging, habe ich es dann auch schon herbei gesehnt :D Im Gottesdienst hat häufig der Chor mitgesungen und auch ich bin diesem Chor erst mal für die Weihnachtszeit beigetreten. Das war wirklich auch sehr nett!!! Bin so viel näher an die Kiddies drangekommen und hatten Spaß bei unseren unzähligen Auftritten :) Der Chor hat hier echt schon an Popularität gewonnen…

Nikolaus wird hier gar nicht gefeiert, aber dafür gibt es am 1.12. einen Weihnachtsumzug. Alle möglichen Gemeinden, Vereine oder wer halt sonst noch Spaß hat, schmückt ein bis mehrere Autos wahlweise Roller. Die Autos haben meistens hinten dann noch ne Ladefläche auf denen dann Stühle gestellt werden und Engel, Santa Claus, teilweise Clown und der Schwitte Piet (Knecht Ruprecht) Platz finden. Ich natürlich vorne mit dabei als wunderhübscher Engel ;) Erst fährt alles zum Rathaus, damit die Weihnachtsmänner und deren Gefolge antreten können. Das war schon mal echt ne harte Prüfung. Es war so gegen Mittag, weit und breit kein Baum, mein Kostüm bestand zumindest aus ¾ Plastik und die Reden waren lang. Dann ging’s aber endlich los. Einmal durch die ganze Stadt und zurück zum Rathaus. Es war ein wenig wie Karneval, nur dass die Straßen nicht wirklich abgesperrt wurden. Der normale Verkehr floss also irgendwie mit und die meiste Zeit wurde auch nicht im Schritttempo gefahren… Gab ja eh keine Fußgruppen :) Süßigkeiten gab es selbstverständlich auch. Häufig hat der Schwitte Piet die Kinder erst erschreckt und dann hat der 2. (jajaja, wir hatten den Luxus von 2 :)) Süßigkeiten verteilt. Ein riesen Spaß muss ich euch sagen!

So schaut es dann aus das Weihnachtsauto:

I am prodly presenting: Unser Weihnachtsauto

 

Dann war es endlich soweit. Heilig Abend! Den Tag über haben wir ganz viel für den morgigen Tag gekocht und das Haus nochmal geputzt und hergerichtet. Abends ging es dann zum Gottesdienst. Bevor der Gottesdienst losging wurden alle Lichter ausgemacht und der Weg in der Kirche wurde nur von großen Kerzen beleuchtet. Zum ersten Lied, das wir (der Chor) gesungen haben, sind wir passend im Rhythmus mit einer Kerze in der Hand eingezogen. Das war schon ein wenig Gänsehaut-Feeling. Ansonsten verlief der Gottesdienst ähnlich, wie ich das aus Deutschland kenne nur dass es kein Krippenspiel gab und ich die meisten Lieder nicht kannte. Zurück zu Hause wurde dann weiter gekocht. Hier gibt es keine Bescherung und auch kein gemeinsames Abendessen, das finde ich ja sehr schade. Was ich jedoch sehr nett fand, war das um 12.00 Uhr Nachts sich die ganze Familie nochmal versammelt hat. Mein Gastvater hat erst die Weihnachtsgeschichte erzählt und dann hat jedes Familienmitglied gesagt, wie es ihm/ihr in der Familie mit den anderen Leuten geht. JedeR hat erzählt, was ihr/ihm gefällt und was man im nächsten Jahr vielleicht besser machen könnte. Es war praktisch so etwas, wie das Jahr abschließen und sich Neues fürs neue Jahr vornehmen. Anschließend wurde noch gebeten und gesungen. Auf meinen Wunsch hin auch Stille Nacht, Heilige Nacht :) Passend zu dem Lied ist dann auch der Strom ausgefallen, so dass wir bei Kerzenlicht weiter zusammen gesessen und geredet haben.

Die nächsten beiden Tage wurde dann von BesucherInnen und Besuchen geprägt. Ab Mittag kamen hier die Gäste an. Es wurde ein wenig geredet und gegessen und dann fuhr man zum nächsten Besuch weiter. Ich hab mich zwar gefragt, wie das System funktioniert, wenn jedeR sein Haus vorbereitet und Essen bereitstellt, aber dann ja niemand fährt. Aber irgendwie scheint es zu funktionieren. Auch ich bin bis in den Abend hinein zunächst alleine, dann mit dem Chor durch die Gegend gefahren. Abends bin ich dann vollgefuttert –Man muss praktisch bei jedem Besuch was essen.- vorm Fernseher eingeschlafen.

Ach so, in diesen beiden Tagen ist es auch normal, dass die Kinder von Haus zu Haus laufen und Süßigkeiten bzw. süße Getränke erbitten. Fast wie Halloween, aber ohne Kostüme.

Fazit der Weihnachtszeit: Same-Same but different.

 

How to get from A to B...

Autor: LenaKlaas | Datum: 27 Dezember 2012, 04:34 | Kommentare deaktiviert

Schon in meinem Rundbrief habe ich ja angekündigt, dass es hier mal demnächst einen Artikel zum Thema Fortbewegung geben wird. Auch in Sorong wurde das Rad natürlich nicht neu erfunden, aber einige Sachen sind doch anders.

Allerwichtigstes Verwehrsmittel: Der Roller beziehungsweise das Motorrad. Hier gibt es für beide nur ein Wort. Die meisten sind jedoch mit nem Roller unterwegs. Aber nein, nein, der ist nicht automatisch, sondern manuell :) Dieser kann dann auch mit beliebig vielen Leuten vollgepackt werden. Vater, Mutter, Kind+Kleinkind kein Problem! Auch kann man damit problemlos einen Großeinkauf tätigen. Und sitzt dazu noch zu zweit auf dem Roller.Roller!

 Wie hier schon im Hintergrund sehen könnt, ein weiteres wichtige Art sich fortzubewegen: Mit dem Taksi. Je nach Buchstabe fährt das Taksi eine bestimmte Route und man kann beliebig ein- und aussteigen. Manchmal variieren die Routen allerdings ein wenig, deswegen sollte man stets die Route im Auge behalten oder aber vorher dem Fahrer schonmal den gewünschten Ankunftsort nennen. Für eine Fahrt zahlt man 3000rp (ca.25ct). Diese Taksis kann man allerdings auch mieten inklusive Fahrer, hier hat nämlich nicht unbedingt jede Familie ein Auto und manchmal braucht man doch mehr Platz als ein Roller so hergibt. Meist sind die Taksis von innen auch sehr schön bunt geschmückt und es läuft laut Musik. Ich find es immer sehr nett mit den Taksis zu fahren, meine einzige Gelegenheit schön laut Musik zu hören :D

Taksi :)

 

Um mal bei den miebaren Verkehrsmittel zu bleiben: Das Ojek. Wenn man mal schneller irgendwohin möchte und keine Lust auf warten und umsteigen hat, dann stellt man sich vors Haus ruft laut Oooojeeeek. Und schon kommt ein Ojek-Fahrer mit dem Roller angedüst, um dich zum Ort deines Wunsches zu bringe. Der Preis variiert nach der Länge der Fahrt. -Bis zur Schule sind es ca. 10min Fahrt und ich muss 10.000rp (ca.85ct) zahlen.-Zu erkennen sind die Ojek-Fahrer an ihren gelben Helm. Auf dem Foto könnt ihr den Ojek-Stand unserer Straße sehen. Dort warten die Fahrer immer auf ihren Auftrag. Da es meistens die gleichen Leute sind, kennt mich auch schon jeder und ich werde beim allmorgendlichen Joggen immer nett gegrüßt :)Ojek-Stand

Das ist ein etwas schönerer Ojek-Stand mit netter Papua-Verzierung.

 

 

Ojek-Stand mit Papua-Verzierung

Natürlich nutzt man aber auch hier das Auto. Meistens handelt es sich um 7-Sitzer, die an Sitzplätzen nahezu unbegrenzt sind. Hauptsache alle sind dabei!

Auto, natürlich müssen alle dabei sein!

Fazit des Tages: Auch der Weg ist das Ziel!

 

Schuleee

Autor: LenaKlaas | Datum: 29 November 2012, 05:25 | Kommentare deaktiviert

Hallöchen,

jetzt hab ich hier schon so viel geschrieben, aber wie meine Schule aussieht, wisst ihr immer noch nicht... Deswegen hier kleiner Rundgang:

Wir starten natürlich am Eingangstor. Dahinter seht ihr schon die einige Klassenräume. Die anderen sind, wenn ihr euch das Bild weiterdenkt, rechts und eine Klasse ist links. Wobei das gesamte Gebäudekomplex praktisch ein Hufeisen beschreibt... In dem Gebäudeteil links sind auch das Lehrerzimmer und das Rektorat.

Die Schule!!

Das ist eine Klasse 12, sie liegt vom oberen Bild aus gesehen links. An sich sehen die Klassenräume alle so aus, nur manche haben Fliesen. Ach ja, und einige Klassen haben Whiteboards. Bin immer glücklich, wenn ich diese Klassen habe, dann kann ich nämlich auch mal mit bunten Stiften arbeiten :) und außerdem kann es jeder lesen. Die anderen Tafeln sind teilweise so kaputt, dass es eher ein Ratespiel ist, was ich gerade an die Tafel geschrieben habe, zu lesen.

Klassenzimmer der Klasse XII IPS

Der Schulgong. Ich war ja sehr begeistert davon, als ich ihn das erste Mal gesehen hab. Da er nicht automatisch ist, variiert der Unterrichtsbegin und das Unterrichtsende auch sehr häufig ;)

 Schulglocke

Der Flur. Links davon sind halt die Klassenräume. Zudem gibt es noch ein Naturwissenschafts- und ein Computerraum.

Der Flur

Der Sportunttericht findet immer auf dem Schulhof statt und bisher wurde auch eigentlich immer Volleyball gespielt :)Und links im Bild könnt ihr auch noch die anderen Klassenräume erahnen...

Sportunterricht

So, das war der kleine Rundgang. Ich hoffe, ihr konntet ihn genießen :

Fazit des Tages: Wenn man den Sport draußen macht, dann kann es nicht stickig werden ;)

 

Mit dem Chor nach Jakarta

Autor: LenaKlaas | Datum: 07 November 2012, 02:53 | Kommentare deaktiviert

Wie ich vielleicht schonmal erzählt oder geschrieben habe gibt es in der Gemeinde, in der ich gerade lebe, einen Kinderchor -Tiberias Childrens Choir (TCC). Da nicht nur ich finde, dass die einfach super gut singen, werden sie in den nächsten Tagen an einem internationalen Wettbewerb in China teilnehmen. Das erklärt dann auch schon fast, was ich in Jakarta mache. Und zwar bin ich hier, um ein wenig bei den Kiddies mitzuhelfen, da sie zunächst einpaar Tage in Jakarta sind, um hier weiterzuproben. Allerdings sind sie gestern schon aufgebrochen nach China. Ich bin solange in Jakarta zusammen mit der Tochter meiner Gastfamilie, die hier studiert. Leider darf ich Indonesien nicht verlassen, sonst könnte es nachher Probleme bei der Wiedereinreise geben... Wenn der Chor dann wiederkommt (hoffentlich erfolgreich ;) ) fliegen wir nach einpaar Tagen Aufenthalt gemeinsam zurück.

Das als Einleitung :) Aber jetzt zu dem, was ich eingentlich schreiben wollte. Mein erster Eindruck schon am Flughafen war: Extrem sauber. Trotz der 9,81 Millionen Menschen schafft es diese Stadt, zumindest in den Teilen, die ich bisher gesehen habe, sauberer zu sein als Sorong. 

Und die Straßen sind super gut. Ich war geradezu in einem Geschwindigkeitsrausch als wir vom Flughafen zum Haus gefahren sind. 130 km/h sind in Sorong einfach undenkbar, dafür sind die Straßen einfach zu schlecht. 

Innerhalb der Stadt kommt man dann meistens aber doch eher langsam voran. Mein Rekord hier war eine Taxifahrt von einer Stunde, die meines Erachtens normalerweise 15-20min gedauert hätte. Und ratet mal was wir zahlen mussten... Umgerechnet ca 5€. Mega krass :)  Während man dann so im absoluten Stau steht, auch die Polizei mit Blaulicht kommt nicht durch (Gottseidank sind die Sirenentöne ein wenig angenehmer hier), kann man dann bei irgendwelchen Straßenhändlern, die manchmal auch sehr aufdringlich vor der Fensterscheibe stehen, von Erdnüssen über Bücher bis hin zu Pferdestatuen alles mögliche kaufen. Oder, was ich bevorzugt habe, einfach schlafen :)

Ach ja, zum Thema Konsum. Die Malls sind zwar weniger beeindruckend als die in Singapur, aber dennoch zahlreich vorhanden. Ich bin eigentlich ganz froh, dass die Malls hier ein wenig kleiner ausfallen. In Singapur war das manchmal schon ein wenig anstrengend, wenn man 30min läuft nur um den Ausgang zu finden. Als wir dann in den Supermarkt einer dieser Malls gingen, schwebte ich im 7. Himmel. Neben dem ganzen leckeren Obst, was ich hier so liebe, gab es Oliven, frische Milch, Käse, Cornichons... Hab mir auch direkt 2 Packungen Oliven gekauft. In Sorong wird das nämlich eher schwierig.

Das führt mich dann aber auch zu einem anderen Punkt. Alles in allem wirkt die Stadt schon recht westlich -wenn man es so nennen darf. Finde das Wort "westlich" als Standard eigentlich schwierig, weiß aber nicht, wie ich das kurz besser ausdrücken kann.- Gleichzeitg hat man direkt neben einem super großen Hotel die typisch indonesischen kleinen Essenskarren, bzw Essenshäuser und kleine Wohnhäuser. Sehr kontrastreich.

Armut hingegen ist hier erstmal fast gar nicht präsent. Zu mindest für mein Auge. Ganz anders als in Manila, wo man viele Menschen sieht, die auf der Straße leben, hab ich das hier noch gar nicht gesehen. Allerdings genieße ich hier den Luxus immer mit dem Auto überall hinzufahren und habe bisher eher weniger die kleinen Straßen gesehen. Jaenne hat mit erzählt, dass es hier auch Armengegenden gibt. Gleichzeitg ist es wohl verboten zu betteln und es wird auch stark dagegen vorgegangen. Das hat bestimmt auch Einfluss auf die öffentlich Präsenz von Armut.

Fazit des Tages: Ich glaube, wenn man mit dem Auto von A nach B fährt, sieht man immer nur die halbe Wahrheit.

 

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