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Schuleee

Autor: LenaKlaas | Datum: 29 November 2012, 05:25 | Kommentare deaktiviert

Hallöchen,

jetzt hab ich hier schon so viel geschrieben, aber wie meine Schule aussieht, wisst ihr immer noch nicht... Deswegen hier kleiner Rundgang:

Wir starten natürlich am Eingangstor. Dahinter seht ihr schon die einige Klassenräume. Die anderen sind, wenn ihr euch das Bild weiterdenkt, rechts und eine Klasse ist links. Wobei das gesamte Gebäudekomplex praktisch ein Hufeisen beschreibt... In dem Gebäudeteil links sind auch das Lehrerzimmer und das Rektorat.

Die Schule!!

Das ist eine Klasse 12, sie liegt vom oberen Bild aus gesehen links. An sich sehen die Klassenräume alle so aus, nur manche haben Fliesen. Ach ja, und einige Klassen haben Whiteboards. Bin immer glücklich, wenn ich diese Klassen habe, dann kann ich nämlich auch mal mit bunten Stiften arbeiten :) und außerdem kann es jeder lesen. Die anderen Tafeln sind teilweise so kaputt, dass es eher ein Ratespiel ist, was ich gerade an die Tafel geschrieben habe, zu lesen.

Klassenzimmer der Klasse XII IPS

Der Schulgong. Ich war ja sehr begeistert davon, als ich ihn das erste Mal gesehen hab. Da er nicht automatisch ist, variiert der Unterrichtsbegin und das Unterrichtsende auch sehr häufig ;)

 Schulglocke

Der Flur. Links davon sind halt die Klassenräume. Zudem gibt es noch ein Naturwissenschafts- und ein Computerraum.

Der Flur

Der Sportunttericht findet immer auf dem Schulhof statt und bisher wurde auch eigentlich immer Volleyball gespielt :)Und links im Bild könnt ihr auch noch die anderen Klassenräume erahnen...

Sportunterricht

So, das war der kleine Rundgang. Ich hoffe, ihr konntet ihn genießen :

Fazit des Tages: Wenn man den Sport draußen macht, dann kann es nicht stickig werden ;)

 

Mit dem Chor nach Jakarta

Autor: LenaKlaas | Datum: 07 November 2012, 02:53 | Kommentare deaktiviert

Wie ich vielleicht schonmal erzählt oder geschrieben habe gibt es in der Gemeinde, in der ich gerade lebe, einen Kinderchor -Tiberias Childrens Choir (TCC). Da nicht nur ich finde, dass die einfach super gut singen, werden sie in den nächsten Tagen an einem internationalen Wettbewerb in China teilnehmen. Das erklärt dann auch schon fast, was ich in Jakarta mache. Und zwar bin ich hier, um ein wenig bei den Kiddies mitzuhelfen, da sie zunächst einpaar Tage in Jakarta sind, um hier weiterzuproben. Allerdings sind sie gestern schon aufgebrochen nach China. Ich bin solange in Jakarta zusammen mit der Tochter meiner Gastfamilie, die hier studiert. Leider darf ich Indonesien nicht verlassen, sonst könnte es nachher Probleme bei der Wiedereinreise geben... Wenn der Chor dann wiederkommt (hoffentlich erfolgreich ;) ) fliegen wir nach einpaar Tagen Aufenthalt gemeinsam zurück.

Das als Einleitung :) Aber jetzt zu dem, was ich eingentlich schreiben wollte. Mein erster Eindruck schon am Flughafen war: Extrem sauber. Trotz der 9,81 Millionen Menschen schafft es diese Stadt, zumindest in den Teilen, die ich bisher gesehen habe, sauberer zu sein als Sorong. 

Und die Straßen sind super gut. Ich war geradezu in einem Geschwindigkeitsrausch als wir vom Flughafen zum Haus gefahren sind. 130 km/h sind in Sorong einfach undenkbar, dafür sind die Straßen einfach zu schlecht. 

Innerhalb der Stadt kommt man dann meistens aber doch eher langsam voran. Mein Rekord hier war eine Taxifahrt von einer Stunde, die meines Erachtens normalerweise 15-20min gedauert hätte. Und ratet mal was wir zahlen mussten... Umgerechnet ca 5€. Mega krass :)  Während man dann so im absoluten Stau steht, auch die Polizei mit Blaulicht kommt nicht durch (Gottseidank sind die Sirenentöne ein wenig angenehmer hier), kann man dann bei irgendwelchen Straßenhändlern, die manchmal auch sehr aufdringlich vor der Fensterscheibe stehen, von Erdnüssen über Bücher bis hin zu Pferdestatuen alles mögliche kaufen. Oder, was ich bevorzugt habe, einfach schlafen :)

Ach ja, zum Thema Konsum. Die Malls sind zwar weniger beeindruckend als die in Singapur, aber dennoch zahlreich vorhanden. Ich bin eigentlich ganz froh, dass die Malls hier ein wenig kleiner ausfallen. In Singapur war das manchmal schon ein wenig anstrengend, wenn man 30min läuft nur um den Ausgang zu finden. Als wir dann in den Supermarkt einer dieser Malls gingen, schwebte ich im 7. Himmel. Neben dem ganzen leckeren Obst, was ich hier so liebe, gab es Oliven, frische Milch, Käse, Cornichons... Hab mir auch direkt 2 Packungen Oliven gekauft. In Sorong wird das nämlich eher schwierig.

Das führt mich dann aber auch zu einem anderen Punkt. Alles in allem wirkt die Stadt schon recht westlich -wenn man es so nennen darf. Finde das Wort "westlich" als Standard eigentlich schwierig, weiß aber nicht, wie ich das kurz besser ausdrücken kann.- Gleichzeitg hat man direkt neben einem super großen Hotel die typisch indonesischen kleinen Essenskarren, bzw Essenshäuser und kleine Wohnhäuser. Sehr kontrastreich.

Armut hingegen ist hier erstmal fast gar nicht präsent. Zu mindest für mein Auge. Ganz anders als in Manila, wo man viele Menschen sieht, die auf der Straße leben, hab ich das hier noch gar nicht gesehen. Allerdings genieße ich hier den Luxus immer mit dem Auto überall hinzufahren und habe bisher eher weniger die kleinen Straßen gesehen. Jaenne hat mit erzählt, dass es hier auch Armengegenden gibt. Gleichzeitg ist es wohl verboten zu betteln und es wird auch stark dagegen vorgegangen. Das hat bestimmt auch Einfluss auf die öffentlich Präsenz von Armut.

Fazit des Tages: Ich glaube, wenn man mit dem Auto von A nach B fährt, sieht man immer nur die halbe Wahrheit.